Unsere AGB

AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen

Gültig ab 1. April 2018

Geltungsbereich der AGB
Diese AGB haben für alle Apostroph-Gesellschaften Gültigkeit. Sprachdienstleistungen werden nicht nur von Apostroph selbst vorgenommen, sondern auch durch von ihr beauftragte unabhängige und akkreditierte Fachkräfte. In allen Fällen bestehen die Vertragsbeziehungen ausschliesslich mit Apostroph. Abweichende Bedingungen des Kunden werden hiermit ausdrücklich wegbedungen. Apostroph ist berechtigt, diese AGB jederzeit zu ändern oder zu ergänzen. Nebenabreden, Zusicherungen und sonstige Vereinbarungen sowie Änderungen und Ergänzungen der vorliegenden AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftlichkeit.

 

Zustandekommen des Vertrages
Mit der Übermittlung des zu übersetzenden Textes/Auftrages gilt der Übersetzungsauftrag zwischen Apostroph und dem Kunden als erteilt. Der vereinbarte Liefertermin wird dem Kunden schriftlich oder mündlich bestätigt. Weiter bestätigt Apostroph dem Kunden mündlich oder schriftlich die Auftragserteilung und unterbreitet ihm auf Wunsch einen Kostenvoranschlag. Die definitive Rechnungsstellung darf dabei eine 10-prozentige Preisabweichung zum Kostenvoranschlag nicht überschreiten. Im Namen von Dritten erteilte Aufträge, welche von den Dritten nachträglich nicht anerkannt werden oder sonst wie gegenüber Apostroph nicht erfüllt werden, berechtigen und verpflichten rückwirkend den direkten Kunden. Apostroph stellt dem Kunden auf Wunsch für das Bestellportal myAPOSTROPH ein Login zur Verfügung. Der Kunde haftet für Bestellungen über dieses Portal und ist verpflichtet, diese entsprechenden Logindaten sicher aufzubewahren.

 

Leistungsumfang
Apostroph steht für eine fachgerechte und getreue Auftragserfüllung ein. Der Kunde stellt alle für eine ordnungsgemässe Auftragserfüllung notwendigen Übersetzungshilfen zur Verfügung. Apostroph verpflichtet sich, den Text sach- und fachgerecht in die gewünschte Zielsprache zu übersetzen oder in dieser Sprache zu überarbeiten oder zu korrigieren. Die einzelnen Leistungen sind in der Lieferbestätigung separat ausgewiesen. Die Berücksichtigung einer vom Kunden eingeführten individuellen Terminologie erfolgt nur nach entsprechender schriftlicher vorgängiger Vereinbarung. Enthält der Text nicht editierbaren Text zum Beispiel in Bildern oder Illustrationen, werden diese nach vorgängiger Absprache ebenfalls übersetzt. Das Format wird wenn möglich übernommen, Konvertierungs- und Formatierungsaufwände werden separat in Rechnung gestellt. Eine Zurückweisung eines Auftrages kann schriftlich durch Apostroph erfolgen, wenn Inhalt und Text gegen die guten Sitten verstossen oder der Schwierigkeitsgrad oder der Umfang in der bemessenen Zeit keine angemessene Qualität der Übersetzung zulassen. Bei einer Zurückweisung durch Apostroph wird kein Vergütungsanspruch fällig.

 

Lieferung
Die Lieferung erfolgt zu dem mit dem Kunden vereinbarten Termin in der gewünschten Lieferform. Vorbehaltlich anderer schriftlicher Absprachen werden Übersetzungen bis zu 8 Normseiten (mit max. 25 Normzeilen pro Seite) in der Regel innerhalb von 72 Stunden nach Eingang des zu übersetzenden Textes per E-Mail übermittelt. Lieferfristgarantien werden von Apostroph anerkannt, sofern sie mit dem Kunden ausdrücklich schriftlich vereinbart wurden. Erfüllungsort für sämtliche vertraglichen Leistungen ist der offizielle Firmensitz des jeweiligen Apostroph-Standortes in der Schweiz.

 

Rügepflicht
Beanstandungen betreffend Leistungen von Apostroph werden nur dann berücksichtigt, wenn sie innerhalb von dreissig (30) Tagen ab Zustellung der Übersetzung mittels schriftlicher Erklärung – unter Nennung von Auftragsnummer, Zielsprache und detailliertem qualifiziertem Feedback – an Apostroph erfolgen. In schriftlich begründeten Fällen wird Apostroph die Übersetzung kostenlos überarbeiten oder sie nötigenfalls erneut erstellen. Eine Überarbeitung oder Neuerstellung ist ausgeschlossen, wenn die Abweichungen durch den Kunden selbst verursacht wurden, wie z. B. durch unrichtige oder unvollständige Informationen oder fehlerhafte oder falsche Originaltexte. Vorbehaltlich der zwingenden gesetzlichen Haftung für grobe Fahrlässigkeit oder rechtswidrige Absicht ist die Haftung von Apostroph für weitergehende Ansprüche des Kunden ausdrücklich ausgeschlossen.

 

Vergütung
Der Tarif richtet sich nach der preislich höher eingestuften Sprache sowie nach dem Schwierigkeitsgrad. Die Tarife von Apostroph berechnen sich pro übersetzte Normzeile für alle Sprachen mit lateinischen Buchstaben. Die Normzeile umfasst 50–55 Anschläge inkl. Leerschläge. Für Expressaufträge, d. h. Aufträge, die innerhalb von weniger als 48 Stunden zu erledigen sind, wird nach Absprache ein Preiszuschlag von 50 % resp. 100 % erhoben. Alle Preise verstehen sich exklusive gesetzlicher MwSt. Alle durch besondere Kundenwünsche verursachten Transportkosten, Kurierkosten, Nachnamegebühren, Expresssendungen oder Einschreiben werden separat in Rechnung gestellt. Rechnungen werden in der Regel von Apostroph im PDF-Format per E-Mail zugestellt. Abweichende Rechnungsadressen müssen spätestens mit der Auftragserteilung schriftlich mitgeteilt werden. Apostroph ist berechtigt, Fakturierungsgebühren zu erheben. Die Verrechnung irgendwelcher Ansprüche von Apostroph mit Gegenforderungen des Kunden bedarf der vorgängigen und ausdrücklichen wie schriftlichen Vereinbarung zwischen beiden Parteien. Die Abtretung von Rechten und Pflichten aus diesem Vertrag ist ohne Zustimmung von Apostroph unzulässig. Rechnungen sind innerhalb von dreissig (30) Tagen ab Rechnungsdatum netto zur Zahlung fällig. Bei Zahlung nach Fälligkeit ist Apostroph berechtigt, einen Verzugszins von 8 % zuzüglich Mahngebühren zu verrechnen.

 

Kündigung
Der Kunde kann den Auftrag bis zur Fertigstellung der Übersetzung während unseren offiziellen Bürozeiten kündigen. Die bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen Kosten je nach Grad der jeweiligen Fertigstellung müssen vom Kunden vollumfänglich erstattet werden. Diese Kostenerstattungspflicht beträgt in jedem Fall aber mindestens 50 % des Auftragswertes.

 

Haftung
Apostroph trägt die Gefahr des Datenverlustes bis zur Bereitstellung auf dem Portal myAPOSTROPH bzw. dem Mailversand ab Exchange-Server. Schadenersatzansprüche aus Vertrag, aus Verschulden bei Vertragsschluss (culpa in contrahendo), positiver Vertragsverletzung sowie Verzug gegenüber Apostroph sind im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen. Die Haftung für Hilfspersonen ist in jedem Fall ausgeschlossen. Apostroph haftet nicht für Leistungsausfälle oder -verzögerungen infolge höherer Gewalt und aufgrund unvorhersehbarer, vorübergehender von ihr nicht zu vertretender Leistungshindernisse, insbesondere Streik und Aussperrung sowie Ausfall von Kommunikationsnetzen und Gateways anderer Betreiber. Haftung für Schäden, die durch die Inanspruchnahme von Dienstleistungen von Apostroph, durch die fehlerhafte Speicherung oder Übermittlung von Daten durch Apostroph oder durch von Apostroph verschuldeten Untergang von Texten und Unterlagen entstanden sind, ist der Höhe nach auf den nachgewiesenen Schaden begrenzt. In jedem Fall ist die Haftung auf CHF 300 pro Seite beschränkt und kann den Betrag von maximal CHF 15’000 pro Fall nicht übersteigen.

 

Gewährleistungsausschluss
Apostroph leistet keine Gewähr dafür, dass die jeweilige Leistung für den Verwendungszweck des Kunden zulässig oder geeignet ist. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass der gelieferte Text veröffentlicht oder für Werbezwecke verwendet wird. Das rechtliche Risiko der Verwendungsfähigkeit oder Veröffentlichung trägt insofern der Kunde alleine.

 

Geheimhaltung und Datenschutz
Apostroph erklärt hiermit, dass ihre Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen zu strenger Geheimhaltung und zur Einhaltung des Datenschutzes verpflichtet sind. Apostroph hat alle erforderlichen technischen und organisatorischen Massnahmen getroffen, um die Ausführung der Vorschriften des Datenschutzgesetzes zu gewährleisten. Apostroph ist bemüht, die elektronische Datenkommunikation nach dem jeweils neusten Stand der Technik gegen etwelche Viren- oder Sabotageprogramme zu schützen. Ein 100-prozentiger Schutz kann nicht garantiert werden. Der Kunde wird hiermit auf ein verbleibendes Restrisiko ausdrücklich hingewiesen. Die im Rahmen des Auftrags vom Kunden erhaltenen Daten verbleiben zu Archivierungszwecken bei Apostroph. Die Löschung dieser Daten erfolgt nur auf ausdrücklichen schriftlichen Wunsch des Kunden.

 

Abwerbeverbot
Der Kunde verpflichtet sich, während der Dauer der Zusammenarbeit der Parteien und für einen Zeitraum von drei Jahren danach, keine bei Apostroph tätigen eigenen oder im Subauftrag beschäftigten Fachkräfte abzuwerben oder ohne Zustimmung von Apostroph anzustellen. Für jeden Fall der schuldhaften Zuwiderhandlung verpflichtet sich der Kunde, eine Konventionalstrafe von CHF 50'000 zu bezahlen. Die Bezahlung einer Konventionalstrafe entbindet den Kunden nicht von der Einhaltung des Abwerbeverbotes.

 

Urheberrecht
Der Kunde garantiert, dass der zu übersetzende Inhalt keine Urheberrechte Dritter verletzt. Sollte Apostroph dennoch wegen Verletzung von Schutzrechten in Anspruch genommen werden, wird der Kunde Apostroph freistellen.

 

Anwendbares Recht/Gerichtsstand
Verträge, die auf der Grundlage dieser AGB geschlossen werden, unterliegen ausschliesslich Schweizer Recht. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des schweizerischen Obligationenrechts. Gerichtsstand für Apostroph Luzern AG und für sämtliche Tochtergesellschaften ist Luzern.

 

Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam bzw. nichtig sein, wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame bzw. nichtige Bestimmung ist sinngemäss durch die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen zu ersetzen. Gleiches gilt entsprechend für eine Regelungslücke.

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